GSB 7.0 Standardlösung

Ab 01.10.2020 wieder Pflicht zum Beratungsbesuch

Im Zuge der Corona-Pandemie war zum gesundheitlichen Schutz der Beteiligten die Pflicht, Beratungseinsätze abzurufen, bis zum 30. September 2020 ausgesetzt.

Heute informieren wir Sie nun darüber, bis zu welchem Termin der nächste Beratungseinsatz von Ihnen durchgeführt werden sollte.

Der Beratungseinsatz muss weiterhin bei Pflegegrad 2 und 3 halbjährlich und bei Pflegegrad 4 und 5 vierteljährlich erfolgen. Bitte rufen Sie deshalb bei Pflegegrad 2 und 3 den nächsten Beratungsbesuch im ersten Halbjahr 2021, also spätestens bis zum 30. Juni 2021 und bei Pflegegrad 4 und 5 im letzten Quartal 2020, also bis spätestens 31. Dezember 2020 ab.

Für die Durchführung können Sie die compass private pflegeberatung (bundesweit gebührenfreie Servicenummer 0800 101 88 00) oder einen zugelassenen Pflegedienst wählen. Wenn Sie bereits mit der compass-Pflegeberatung vereinbart haben, dass sich diese termingerecht mit Ihnen in Verbindung setzt, warten Sie gerne diesen Anruf ab.

Begutachtung durch MEDICPROOF wieder vor Ort möglich

Ab 01. Oktober 2020 finden wieder Begutachtungen im Wohnbereich der pflegebedürftigen Person statt. Eine digitale Begutachtung kann noch bis zum 31. März 2021 durchgeführt werden, allerdings nur, wenn dies zur Verhinderung des Risikos einer Ansteckung mit dem Coronavirus zwingend erforderlich ist. Der Gutachter prüft jeweils im Einzelfall, ob eine Begutachtung mit Hausbesuch möglich ist. Für den Besuch vor Ort werden bundesweit einheitliche Maßgaben zum Schutz und zur Hygiene festgelegt.

Verlängerung der Anhebung der Pauschale für Verbrauchshilfsmittel

Die Anhebung der Pauschale für Verbrauchshilfsmittel auf 60 Euro pro Monat verlängert sich bis zum 31. Dezember 2020.

Schutzmasken als Verbrauchshilfsmittel

Schutzmasken sind grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Als präventive Schutzvorkehrung z. B. aufgrund der Corona-Pandemie sind sie der privaten Lebenssphäre zuzuordnen.

Eine Anerkennung ist nur im Einzelfall möglich, wenn die Masken pflegebedingt notwendig sind, sie eine entsprechende Hilfsmittelnummer besitzen und uns eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit vorliegt. Der Mundschutz, der als Verbrauchshilfsmittel anerkannt werden kann, dient ausschließlich dem Schutz des Pflegenden, wenn vom Pflegebedürftigen gesundheitliche Gefährdungen gegenüber dem Pflegenden ausgehen können wie z. B. bei einer offenen Tuberkulose.

Verlängerung der Übertragbarkeit des Entlastungsbetrags

Die im Jahr 2019 nicht verbrauchten Leistungsbeträge des Entlastungsbetrags können in den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2020 übertragen werden.