GSB 7.0 Standardlösung

Tarifänderungen der KVB zum 01.04.2021

Änderungen des Tarifs und der Ausschlussliste der KVB mit Wirkung zum 01.04.2021 beschlossen.

Aufgrund der zum Jahresende erfolgten Änderungen im Beihilferecht des Bundes hat der Vorstand der KVB in seiner Sitzung im Januar 2021 Änderungen des Tarifs und der Ausschlussliste der KVB mit Wirkung zum 01.04.2021 beschlossen. Hierzu werden die Mitglieder bereits mit entsprechenden Schreiben unterrichtet.

Die Tarifänderungen betreffen im Wesentlichen:

• Fahrtkosten (Tarifstelle 1.17)
Bei notwendigen Fahrten zur ambulanten Dialyse, zur Strahlentherapie oder Chemotherapie bei Krebsbehandlungen sind Aufwendungen künftig auch ohne ärztliche Verordnung zuschussfähig; Fahrten für Behandlungen von Personen mit einem Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen aG, Bl oder H sowie von Personen mit einem Pflegegrad 3, 4 o. 5 wird eine ärztliche Verordnung nicht mehr benötigt. Allerdings muss der Anlass der Fahrt jeweils aus den eingereichten Belegen ersichtlich sein,

• Gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (Tarifstelle 1.28)
Bietet eine vollstationäre Pflegeeinrichtung oder eine Einrichtung der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen eine gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase an, sind die Aufwendungen zuschussfähig,

• Psychotherapie (Tarifstelle 2.3)
Zuschussfähig sind Aufwendungen für Kurzzeittherapien ohne Genehmigung durch die Bezirksleitung und ohne Gutachterverfahren bis zu 24 Sitzungen als Einzel- oder Gruppenbehandlung sowie Aufwendungen für eine psychotherapeutische Akutbehandlung als Einzeltherapie bis zu 51 Euro je Sitzung,

• Perücken (Tarifstelle 7.5)
Es wird zwischen Kunststoff- und Echthaarperücken unterschieden; der Zeitraum für eine erneute Beschaffung einer Kunststoffperücke wird auf ein Jahr und bei Echthaarperücken auf zwei Jahre verkürzt,

• Visusverbessernde Maßnahmen (Ausschlussliste der KVB)
Die zuschussfähigen Aufwendungen von visusverbessernden Maßnahmen - die nicht mit Sehhilfen ausgeglichen werden können - wie die chirurgische Hornhautkorrektur durch Laserbehandlung oder die Implantation (kein Linsenaustausch) einer phaken bzw. Add-on-Intraokularlinse, sind zusammenfassend in der Ausschlussliste der KVB geregelt und die dafür notwendigen Voraussetzungen festgelegt.
Bei einer reinen visusverbessernden Operation (Austausch der natürlichen Linse) sind die Aufwendungen für die Linsen nur bis zur Höhe der Kosten für eine Monofokallinse, höchstens bis zu 270 Euro (inkl. MwSt) pro Linse, zuschussfähig.

Bitte beachten Sie:
Vor Aufnahme der Behandlung einer visusverbessernden Maßnahme ist die Zustimmung der Bezirksleitung einzuholen.

Die Tarifänderungen zum 01.04.2021 finden Sie im aktuellen Tarif, die Änderungen der Ausschlussliste zum 01.04.2021 finden Sie hier.

Wir möchten Ihnen wie in den letzten Jahren mit dem Kurzwegweiser einen Überblick über die wichtigsten Sachverhalte der geltenden Satzungs- und Tarifregelungen geben.

Für individuelle Auskünfte stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Bezirksleitungen auch telefonisch zur Verfügung.