GSB 7.0 Standardlösung

Gesunde Reiseerinnerungen dank Impfung

Reiseandenken sind im Allgemeinen eine schöne Sache. Komplett anders sieht es aus, wenn es um die Gesundheit auf Reisen geht.

Eine Krankheit möchte man sich dabei nicht einfangen und noch weniger mit nach Hause nehmen. Um die Zeit in fremden Gefilden unbeschwert zu genießen, gilt es mit Blick auf das angesteuerte Ziel aufmerksam und rechtzeitig Vorsorge in Form von Impfungen zu treffen.

Zu beachten ist ebenfalls, dass die jeweilige Impfung nicht nur ein „Kann“, sondern teilweise sogar ein „Muss“ ist, um das ein oder andere Land zu entdecken. Am besten ist es daher, den Hausarzt zu konsultieren, wenn das Reiseziel feststeht. Aufwendungen für Schutzimpfungen werden nach den Bestimmungen des aktuellen Epidemiologischen Bulletins der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut bezuschusst. Gegen FSME, Grippe und Hepatitis A und B auch ohne die dort genannten Einschränkungen.

Zu den angemessenen Kosten der folgenden Reiseschutzimpfungen zahlt die KVB Zuschüsse in Höhe von 90 %:

FSME
Bei der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute, die durch Viren hervorgerufenen wird. Diese im Volksmund als Zeckenimpfung bezeichnete Immunisierung wird auch in Deutschland empfohlen und vor allem für solche Reisen, bei denen man viel in der Natur unterwegs sein möchte, wie zum Beispiel bei einem Trekkingurlaub.

Hepatitis A
Die Infektionskrankheit wird durch Essen und Trinken übertragen und es handelt sich um eine klassische Reiseimpfung für alle Fernreisen außerhalb Europas.

Hepatitis B
Übertragen wird diese Infektionskrankheit der Leber durch Sekrete. Zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr oder bei einer Bluttransfusion. Somit handelt es sich nicht um eine zwingende Reiseimpfung.

Influenza
Die Influenza-Impfung wird allgemeinhin zur kalten Jahreszeit empfohlen. Daher ist bei der Urlaubsplanung zu bedenken, ob man sich in eine zeitlich verschobene Winter- und somit Grippesaison begibt. Nahe gelegt wird sie vor allem chronisch Kranken und alten Menschen.

Meningokokken
Auch die Meningokokken treten weltweit auf. Sich gegen diese Bakterien impfen zu lassen, ist zum Beispiel zwingend bei einem Langzeitaufenthalt in verschiedenen amerikanischen Ländern.

Tollwut
Die Tollwut-Infektion ist sehr lokal begrenzt. Da 99 Prozent der weltweiten Fälle bei Menschen durch Hunde übertragen werden, ist die Impfung hiergegen besonders dann empfehlenswert, wenn man in Länder reist, in denen es viele wild lebende Hunde gibt.

Bei allen genannten Impfungen sollte die Immunisierung zwei bis vier Wochen vor der Einreise stattfinden. Jedoch ist zu beachten, dass in manchen Ländern mehrere Impfungen notwendig sind. Daher ist es ratsam, mit diesen ein paar Monate vor Abreise zu beginnen.

Vor Urlaubsantritt empfiehlt es sich darüber hinaus, stets die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten. Hierbei handelt es sich um rechtsverbindliche Auskünfte, die auch die Sicherheit des jeweiligen Landes zum Inhalt haben.

Impfungen aus Anlass privater Reisen in Gebiete außerhalb der Europäischen Union, die über die Impfungen innerhalb der EU hinausgehen, sind - außer den vorgenannten - nicht zuschussfähig.

Tipp:  Es empfiehlt sich bei allen Auslandsreisen, die Risiken durch eine zusätzliche private Auslandsreisekrankenversicherung - wie sie von verschiedenen Versicherern angeboten wird - abzusichern.