GSB 7.0 Standardlösung

Begutachtung durch MEDICPROOF wieder digital

Infolge der Kontaktbeschränkungen sind die Begutachtungen mit Hausbesuch ausgesetzt. Ab dem 2. November 2020 begutachtet der medizinische Dienst MEDICPROOF wieder ausschließlich digital.

Das gilt auch für Hausbesuche, die die Gutachter für den 2. November oder später terminiert hatten. Informationen zur digitalen Begutachtung erhalten Sie im Internet.

Nach Auslaufen der beschlossenen Kontaktbeschränkungen werden die Pflegebegutachtungen im Rahmen des Hausbesuchs wieder entsprechend den geltenden gesetzlichen Regelungen durchgeführt.

Bis 31.12.2020 telefonischer Beratungseinsatz möglich

Aufgrund der Corona-Pandemie war zum gesundheitlichen Schutz der Beteiligten die Pflicht, Beratungseinsätze abzurufen, bis zum 30.09.2020 ausgesetzt.

Ab dem 1. Oktober muss er wieder bei Pflegegrad 2 und 3 halbjährlich und bei Pflegegrad 4 und 5 vierteljährlich erfolgen. Bitte rufen Sie deshalb bei Pflegegrad 2 und 3 den nächsten Beratungsbesuch im ersten Halbjahr 2021, also spätestens bis zum 30. Juni 2021 und bei Pflegegrad 4 und 5 im letzten Quartal 2020, also bis spätestens 31. Dezember 2020 ab.

Bis einschließlich 31.12.2020 ist es möglich, telefonische oder digitale Beratungseinsätze durchzuführen, falls der Pflegebedürftige sich wegen einer Ansteckung oder des Verdachts auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus in Quarantäne befindet oder zur Minimierung des Risikos einer Infektion Kontakte reduzieren und daher den Beratungs-besuch nicht abrufen möchte.

Für die Durchführung können Sie die compass private pflegeberatung (bundesweit gebührenfreie Servicenummer 0800 101 88 00) oder einen zugelassenen Pflegedienst wählen. Wenn Sie bereits mit der compass-Pflegeberatung vereinbart haben, dass sich diese termingerecht mit Ihnen in Verbindung setzt, warten Sie gerne diesen Anruf ab.

Verlängerung der Übertragbarkeit des Entlastungsbetrags

Die im Jahr 2019 nicht verbrauchten Leistungsbeträge des Entlastungsbetrags können in den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2020 übertragen werden.

Schutzmasken als Verbrauchshilfsmittel

Schutzmasken sind grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Als präventive Schutzvorkehrung z. B. aufgrund der Corona-Pandemie sind sie der privaten Lebenssphäre zuzuordnen.

Eine Anerkennung ist nur im Einzelfall möglich, wenn die Masken pflegebedingt notwendig sind, sie eine entsprechende Hilfsmittelnummer besitzen und uns eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit vorliegt. Der Mundschutz, der als Verbrauchshilfsmittel anerkannt werden kann, dient ausschließlich dem Schutz des Pflegenden, wenn vom Pflegebedürftigen gesundheitliche Gefährdungen gegenüber dem Pflegenden ausgehen können wie z. B. bei einer offenen Tuberkulose.

Verlängerung der Anhebung des Höchstbetrags für Verbrauchshilfsmittel

Die Anhebung des Höchstbetrags für Verbrauchshilfsmittel auf 60 Euro pro Monat verlängert sich bis zum 31. Dezember 2020.