GSB 7.0 Standardlösung

Private Pflegepflichtversicherung bei der GPV

Beitragsangleichung 2018

Die Beiträge in der privaten Pflegepflichtversicherung werden abhängig vom Alter kalkuliert. Sie blieben bei der GPV 2018 weitgehend unverändert. Lediglich versicherte Personen, die 2017 den Höchstbeitrag oder einen wegen Ehegattenlimitierung begrenzten Beitrag bezahlten, erhielten zum 01.01.2018 eine Beitragsangleichung.

Auslöser der Beitragsangleichung in der privaten Pflegepflichtversicherung war die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung zum 01.01.2018 auf monatlich 4.425,00 €. Die Beitragsbemessungsgrenze gibt den Wert an, bis zu dem das Einkommen des Versicherten sozialversicherpflichtig ist. Ausgehend von diesem Wert werden die Höchstbeiträge in der sozialen Pflegeversicherung festgelegt, die auch für Versicherte in der privaten Pflegepflichtversicherung gelten.

Ab 01.01.2018 liegt der monatliche Höchstbeitrag für Versicherte mit Beihilfeanspruch bei 45,14 €, für Versicherte ohne Beihilfeanspruch bei 112,84 €.

Sofern sich eine Beitragsänderung ergeben hat, wurden hierzu von der GPV im November 2017 neue Versicherungsunterlagen übersandt.

Bescheinigung über Vorsorgeaufwendungen

Eine Bescheinigung über die Vorsorgeaufwendungen wurde von der GPV nur dann versandt, wenn sich eine Beitragsänderung ergeben hat. Gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 EstG gilt eine Vorsorgebescheinigung auch für die Folgejahre und solange, bis beim Arbeitgeber oder Dienstherrn eine neue vorgelegt wird. Eine Vorlage dort ist nicht verpflichtend. Die Vorsorgeaufwendungen können auch bei der Einkommenssteuerveranlagung geltend gemacht werden.