GSB 7.0 Standardlösung

Höchste Zeit für Influenza-Impfung

Plötzlich ist er da, der Herbst. Mit all seinen Vor- und Nachteilen.

Nach einem ungewöhnlich langen Sommer, der weder sein kalendarisches noch sein meteorologisches Ende einhalten wollte, hat der stürmische Geselle schließlich doch Einzug gehalten. Während die Landschaft mit ihrem bunten Gewand zu ausgedehnten Spaziergängen einlädt und auf den Märkten sich die Tische mit den Produkten der jungen Ernte biegen, fängt nun wieder die Zeit an, in der Erkältung und Grippe grassieren.

Höchste Zeit sozusagen, sich mit der Grippe-Impfung zu beschäftigen. Insbesondere nach den schweren Grippewellen und immer noch niedrigen Impfraten in den vergangenen Jahren dürfte davon auszugehen sein, dass die Influenza als Infektionskrankheit noch immer weit unterschätzt wird. Als Beispiel mag der Winter 2017/2018 dienen. Damals gab es mit geschätzten neun Millionen influenzabedingten Arztbesuchen zwei Millionen mehr als in den starken Grippesaisons 2012/13 und 2014/15. Und die 22.900 Todesfälle, von denen das Robert Koch-Institut für 2016/17 ausgeht, sind alarmierend.

Zwar sind Vorhersagen über die mögliche Schwere einer Grippesaison auch heute noch schwierig, doch es gibt Risikogruppen, bei denen die Influenza-Immunisierung zum Standard gehören sollte. Zu diesen gehören laut der Ständigen Impfkommission (STIKO):

  •  alle Personen ab 60 Jahre
  • Schwangere in der Regel ab dem zweiten Trimenon
  • Menschen – zum Beispiel Diabetiker –, die aufgrund von Grunderkrankungen und/oder chronischen Leiden gesundheitlich besonders gefährdet sind,
  • alle Bewohner von Alters- und Pflegeheimen,
  • Personen, die mit ihnen lebende Risikogruppen durch eine Infektion gefährden können (dazu gehören Menschen mit einer Immundefizienz),
  • Ärzte und Pflegekräfte

Auch für Personen, die keiner dieser Risikogruppen angehören, bezuschusst die KVB die Kosten für die Influenza-Impfung.