GSB 7.0 Standardlösung

Hautkrebsprävention

Lesen sie unter welchen Voraussetzungen die KVB Leistungen zur Hautkrebsvorsorge anerkennt. Weitergehende Informationen erhalten Sie in unserem Informationsblatt "Informationen zu Früherkennungs- und Vorsorgemaßnahmen".

Unter dem Oberbegriff „Hautkrebs“ werden verschiedene Krebserkrankungen der Haut zusammengefasst, die in vielfältigen Erscheinungsformen auftreten.

Unterschieden werden der sogenannte schwarze Hautkrebs und der weiße Hautkrebs.

Die Häufigkeit von Hautkrebs steigt seit einigen Jahrzehnten stetig an. Das maligne Melanom macht in Deutschland derzeit mit etwa 18.000 Neuerkrankungen pro Jahr 4% Prozent aller bösartigen Neubildungen aus und ist für etwa ein Prozent aller Krebstodesfälle verantwortlich. Wird Hautkrebs jedoch früh erkannt, bestehen grundsätzlich für alle Arten hohe Heilungschancen. (Quelle: www.krebsgesellschaft.de)

Ziel des Hautkrebsscreenings ist es, schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) sowie hellen Hautkrebs (Basalzell- und Plattenepithelkarzinom) möglichst schon im Frühstadium zu entdecken.

Die KVB bezuschusst alle zwei Jahre eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs (sog. Hautkrebsscreening). Darunter fallen die Anamnese, die Beratung sowie die vollständige körperliche Untersuchung des Hautorgans einschließlich Dokumentation.

Manche Hautärzte bieten zusätzlich eine Dermatoskopie und eine Videogestützte Untersuchung und Bilddokumentation von Muttermalen, einschließlich digitaler Bilderverarbeitung und –auswertung als Untersuchungsmethode an. Beide Verfahren werden von der KVB anerkannt, dürfen jedoch nicht in derselben Sitzung nebeneinander abgerechnet werden.

Ergibt sich der Verdacht auf das Vorliegen einer Krebserkrankung, so erfolgt die weitere Abklärungsdiagnostik. Hierzu zählen die Lokalanästhesie, das Herausschneiden auffälligen Gewebes und dessen Untersuchung.

Die Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs, inklusive weiterer Abklärungsdiagnostik, erfolgt ohne Altersbegrenzung und wird nach den Bestimmungen der Tarifstelle 2.6 mit 100% bezuschusst.

Zur Vorbeugung von Hautkrebs raten Hautärzte

  • die Haut selbst regelmäßig auf Veränderungen zu überprüfen und
  • intensives Sonnenbaden und insbesondere Sonnenbrände zu vermeiden. Es empfiehlt sich daher auf einen geeigneten Sonnenschutz zu achten.

UV-Strahlung ist für die Bildung von Vitamin D in der Haut notwendig. Es unterstützt den Kalziumhaushalt und den Knochenstoffwechsel. Eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung ist gesichert, wenn wir uns regelmäßig, aber nur für kurze Zeit (20 bis 30 Minuten) mäßiger Sonneneinstrahlung aussetzen. (Quelle: www.krebsgesellschaft.de)