GSB 7.0 Standardlösung

Corona-Impfungen - Aktuelle Hinweise

Die Corona-Impfungen werden durch Bund und Länder verantwortet und organisiert. Die Impfung ist grundsätzlich freiwillig.

Zuerst wird die Durchführung der Impfungen in zentralen Impfzentren erfolgen. Diese Impfzentren werden von den Bundesländern aufgebaut und von den Kassenärztlichen Vereinigungen und Gesundheitsämtern betrieben, daher hat die KVB als Ihre Krankenversorgung keinerlei Einfluss auf Terminvergaben oder Impfbenachrichtigungen. Die Terminvergabe hängt von Ihrem Wohnort ab, denn jedes Bundesland ist für die Organisation der Impfung, die Information der Impfberechtigten sowie die Vergabe der Impftermine selbst zuständig. Standardisierte bundeseinheitliche Abläufe zur Terminvergabe sind aktuell nicht vorgesehen.

Sollten Sie zu einer Risikogruppe gehören, kann Ihnen Ihr Arzt eine formlose Bescheinigung darüber ausstellen, dass eine Erkrankung im Sinne von Paragraf 3 Ziffer 2 beziehungsweise von Paragraf 4 Ziffer 2 der Impfverordnung vorliegt. Die Abrechnung erfolgt über die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung, nicht über die KVB.

Ein ärztliches Attest mit Abrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), zur Vorlage bei der KVB, ist aktuell nicht vorgesehen.

Weitere Informationen zum genauen Anmeldeverfahren und den Voraussetzungen finden Sie im Internet, zum Beispiel über die Patientenservice-Seite www.116117.de, die Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit oder auch auf "Zusammen gegen Corona".

Die COVID-19-Schutzimpfung in den Impfzentren ist für die Mitglieder der KVB und ihre mitversicherten Angehörigen ohne Kosten möglich, jedoch unterliegen die Aufwendungen für Fahrten dorthin nicht dem Regelungsbereich des Tarifs der KVB und sind daher von der Erstattung ausgeschlossen. Die Fahrt zum Impfzentrum muss privat organisiert werden. Sollte es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich sein, ein Impfzentrum zu besuchen, besteht zu einem späteren Zeitpunkt selbstverständlich auch die Möglichkeit, sich zu Hause impfen zu lassen.

Seit Ostern können die Impfungen auch durch die ansässigen Hausärzte durchgeführt werden. Die Terminvergabe, beispielsweise per Telefon oder digitaler Terminbuchungsmöglichkeit, regeln die Praxen selbst. Bitte setzen Sie sich diesbezüglich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung. Beachten Sie jedoch, dass die Priorisierung nach der Coronavirus-Impfverordnung auch in Arztpraxen gilt.


Ebenso wie die COVID-19-Schutzimpfung in den Impfzentren, ist die Impfung bei Ihrem Hausarzt für Sie kostenlos. Die Abrechnung erfolgt über die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Die zum Impftermin entstandenen Fahrtkosten zur Arztpraxis sind nicht zuschussfähig, da es sich um eine Vorsorgemaßnahme handelt und nicht um eine ambulante Behandlung einer Erkrankung.